Willkommen bei der CDU Gersweiler-Ottenhausen
Presse
Harmonische Weihnachtsbaumaktion der CDU in Gersweiler
Vor dem vierten Advent verteilte die CDU Gersweiler-Ottenhausen auch in diesem Jahr wieder ihre Weihnachtsbäumchen. Die einhundert kleinen Setzlinge waren bei durchwachsenem Wetter zügig verteilt. Sehr angenehme Gespräche bei guter Atmosphäre – so könnte man die Stimmung zusammenfassen. Manche Abnehmerinnen und Abnehmer warten sozusagen schon auf die Bäumchen. Schöne Geschichten über das Wachstum der Pflänzchen bereichern den Morgen. Aber auch politische Themen wurden angesprochen. Dabei dominierten die kommunal- und landespolitische Weichenstellungen. Bezirksbürgermeister Hans Jürgen Altes besuchte den Stand und stand für Fragen und Anregungen bereit.
Der CDU-Ortsverband möchte sich bei allen Menschen bedanken, die die Arbeit der Partei unterstützen. Das neue Jahr 2026 wartet schon mit neuen Herausforderungen.
Im Bild: Der Fraktionsvorsitzende der SPD Joachim Müller, Bezirksbürgermeister Hans-Jürgen Altes (CDU) und der Fraktionsvorsitzende der CDU Volker Arnold.
CDU und SPD einigen sich auf die Abwahl des Beigeordneten
Gemeinsame Erklärung der CDU und SPD im Bezirk West:
CDU und SPD im Saarbrücker Westen einigen sich auf die Einleitung eines Abwahlverfahrens für den Bezirksbeigeordneten
CDU und SPD im Saarbrücker Westen sind sich ihrer Verantwortung bewusst und wollen gemeinsam nach vorne blicken. Wir können nicht alles aufarbeiten, sind aber entschlossen, ein neues Kapitel der Zusammenarbeit zu öffnen. Mit dieser Erklärung wollen wir uns gemeinsam auf den Weg hin zu einer verlässlichen Zusammenarbeit machen. Zunächst soll ein Abwahlverfahren des Bezirksbeigeordneten auf den Weg gebracht werden. Parallel wird vereinbart, dass sich die Fraktionsvorsitzenden von CDU und SPD vor jeder Sitzung abstimmen, mit dem Ziel, Zufallsmehrheiten zu vermeiden und gemeinsam den Bezirk durch abgestimmte inhaltliche Arbeit im Rat voranzubringen. „An einer Folgelösung, die personell von beiden Parteien getragen wird, wollen wir weiterhin gemeinsam arbeiten und gegenseitig verlorenes Vertrauen zurückgewinnen“, so Neumüller und Weber für die CDU und die SPD im Stadtbezirk West.
Gemeinsam treten wir für Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit ein und wollen daher die Repräsentation unseres Bezirks nur durch Vertreter gewährleisten, die Organisationen angehören, die sich zweifelsfrei zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekennen.
Die Einstufung der AfD als gesichert rechtsextremistisch durch das Bundesamt für Verfassungsschutz erfordert ein Handeln von uns als demokratische Parteien der Mitte zu und einen Bezirksbeigeordneten zu wählen, der einer zweifelsfrei demokratischen Partei angehört. Es ist ein starkes Zeichen einer wehrhaften Demokratie, auch demokratisch getroffene Wahlen und Entscheidungen mit Hilfe neuer Mehrheiten im Bezirksrat, in dem SPD und CDU die beiden stärksten Fraktionen stellen, demokratisch zu verändern.
Erklärung der CDU Bezirksratsfraktion West:
Die CDU Fraktion im Bezirksrat West unterstützt die gemeinsame Erklärung zur Abwahl des Beigeordneten!
Die CDU Fraktion im Bezirksrat West freut sich über die Einigung von CDU und SPD im Bezirk West und sieht Chancen in der gemeinsamen politischen Arbeit. „Die gemeinsame Vorbereitung der Sitzungen und der engere Austausch der beiden stärksten Fraktionen begrüßen wir sehr, insbesondere vor dem Hintergrund, dass unsere Initiative für eine engere Zusammenarbeit noch vor wenigen Wochen seitens der SPD abgelehnt wurde“, so der Fraktionsvorsitzende Volker Arnold.
Neue Mehrheiten können selbstverständlich auch gemeinsame Entscheidungen über Personen, die den Stadtbezirk nach außen vertreten, treffen.
„Ich selbst habe vor über einem Jahr als Bezirksbeigeordneter kandidiert, weil die SPD keinen Kandidaten aufgestellt hat und bin dem jetzigen Beigeordneten Schwaben unterlegen“, so Volker Arnold. Wenn die SPD Fraktion nun eine andere Entscheidung trifft, arbeiten wir natürlich gerne gemeinsam daran, eine Lösung zu finden, an der beide Parteien beteiligt sind und sich darin wiederfinden. Für die CDU ist klar, dass eine demokratische Wahl, die das Ergebnis einer vorherigen demokratischen Wahl verändert, immer mit dem Ziel geschehen muss, eine Verbesserung der Situation im Sinne der Menschen in unserem Stadtbezirk zu erreichen, weshalb eine bloße Abwahl für uns auch keine dauerhafte Lösung darstellt. Es braucht dann schnellstmöglich eine tragfähige Lösung, die von CDU und SPD unterstützt wird, so Arnold für die CDU-Bezirksratsfraktion abschließend.
Oben im Bild die Straße Am Aschbacher Hof: In Höhe des ehem. Gasthauses Zur Alten Mühle soll eine der Verkehrsberuhigungsmaßnahmen installiert werden.
Verkehrsberuhigung am Aschbacher Hof in Gersweiler
Vier weitere Verkehrsberuhigungsmaßnahmen werden in der Straße Am Aschbacher Hof in Neu-Aschbach installiert. Nicht nur nach Feststellungen der Polizei wird dort viel zu schnell gefahren. Messungen haben ein Sicherheitsdefizit ergeben. Mit der geplanten Fahrbahnerneuerung sollte die ehemalige Landstraße etwas zurückgebaut werden, damit der Fahrzeugverkehr nicht mehr soviel Anreiz bekommt, schnell zu fahren. Die Fahrbahnerneuerung verschiebt sich jedoch. Daher haben sowohl die Fraktion der CDU als auch der SPD, Anträge eingereicht, temporär Verkehrsberuhigungsmaßnahmen zu ergreifen.
Über die gesamte Straße verteilt werden insgesamt sechs Verengungen eingebaut. Zwei sind bereits fertig gestellt, einmal am Fußgängerüberweg Einmündung Wiesenstraße / Am Wäldchen und in Höhe Neubaugebiet Aschbachring.
Die vier nun provisorisch anzubringenden Elemente werden an der Einmündung Zum Teich, ehem. Alte Mühle, Einmündung Rosenstraße und Am Ziegelhof installiert.
Für die CDU-Fraktion begrüßte Volker Arnold diese Maßnahme. Aufgrund der Planzeichnungen werden unterschiedlich breite Durchfahrten bleiben. „Es muss sichergestellt sein, dass beim Begegnungsverkehr tatsächlich abgebremst wird,“ so Volker Arnold. Die Einengung an der Gersweiler Waldschule sei da ein Beispiel dafür. Die Straße Am Aschbacher Hof ist natürlich breiter. Die Elemente werden nicht fest verbaut. So können durchaus Erfahrungen nach der Installation gesammelt werden. Der Umbau soll in 2026 erfolgen.(07.11.25)
Förderung für Vereine im Bezirk West beschlossen
Sportvereine erhalten für die Förderung der Jugendarbeit pro Jugendlichem 6,50 €. Der Bezirksrat beschloss damit einen Gesamtzuschuss von rd. 15.400 € für die örtlichen Vereine. Da Sportvereine mit eigenen Anlagen städtische Einrichtungen entlasten, beschloss auch hierfür der Bezirksrat eine weitere Förderung für die West-Vereine von rd. 19.980 €.
Zwei Sportvereine im Bezirk haben für konkret getätigte Investitionen Zuschüsse beantragt. So erhalten der TuS Gersweiler e.V. für die Arbeiten an der vereinseigenen Turnhalle einen Geldbetrag von rd. 4.200 € und der TV Altenkessel e.V. für eine spezielle Reinigungsmaschine ca. 5.800 €. Da keine weiteren Anträge bei diesem gesamtstädtischen Titel vorhanden waren, konnten 98 % der Kosten gedeckt werden.
Für ein Balkonkraftwerk erhält der SV 1911 Rockershausen e. V. einen 90 % Zuschuss von 1.457,10 € aus dem Nachhaltigkeitsbudget des Bezirksrates.
Der Bezirksrat West fördert neben Sportvereine mit Jugendarbeit auch Musikvereine und Chöre sowie Vereine und Verbände der freien Wohlfahrtspflege, darunter auch kirchliche Gruppen und die Jugendfeuerwehren. Hierfür stehen 14.650 € zur Verfügung, die nach einem Mitgliederschlüssel an die Vereine ausgeteilt werden.
Auch der Rosenmontagsumzug im nächsten Jahr hat den Bezirksrat beschäftigt. Er beschloss, dem ausrichtenden Verein 29.250 € zur Verfügung zu stellen.
In der nächsten und letzten Sitzung dieses Jahres stehen nochmals Zuschüsse für Vereine auf der Tagesordnung. Diesmal geht es um Kulturförderung, Gebührenerstattungen und kleinere Investitionsmaßnahmen, die im Bezirk West getätigt wurden.(08.11.25)
Nutzbarkeit Radweg durch ehem. Calmeletschachtgelände Gersweiler
Auf Antrag der CDU-Fraktion hat der Bezirksrat West sich mit dem Zustand des Radweges befasst, der von der Saar kommend über die Bergrat-Stutz-Straße bis ins Aschbachtal führt. Dabei wurde die Stadtverwaltung gebeten zu prüfen, wie die Radwegeverbindung über die Bergrat-Stutz-Straße ins Aschbachtal auch nach der Privatisierung der Grundstücke erhalten und gepflegt werden kann.
Der Radweg von der Saar über das Aschbachtal stellt eine wichtige und gut genutzte Verbindung nach Gersweiler und ins benachbarte Frankreich dar. Durch den Verkauf der Flächen des ehemaligen Calmeletschachtes ist nun die öffentliche Hand eigentlich nicht mehr für den Unterhalt dieses Weges verantwortlich.(28.10.25)
Unterbrechungsfreier Schulweg an der Aschbachschule
Die CDU-Fraktion hatte im Bezirksrat West beantragt, einen befestigten Bürgersteig von der Dürerstraße an den Wertstoffcontainern entlang zu bauen. Damit wird die Anbindung von der Dürerstraße zum Bürgersteig zur Schule hin unterbrechungsfrei hergestellt. Hierzu ist die Containerstandfläche zu verlängern, damit diese etwas von der Straße entfernt aufgestellt werden können.
Nun hat die Verwaltung mitgeteilt, dass die Arbeiten hierzu ausgeführt werden. Damit wird ein kleiner Teil zur Schulwegsicherheit geschlossen. Aus der Elternschaft wurden auch im Nachgang zur Berichterstattung der CDU über diesen Weg mehrere andere Straßenquerungen aufgezeigt, bei denen ebenfalls Handlungsbedarf bestehe.
Bezirksbürgermeister Hans Jürgen Altes freut sich darüber, dass diese Maßnahme bereits jetzt schon umgesetzt wurde. „Ich danke den beteiligten Ämtern für die schnelle Umsetzung. Damit ist dieser Schulweg schneller hergestellt, als ursprünglich in Aussicht gestellt.“
Rechts im Bild: Der gepflasterte Weg schließt eine Lücke von der Dürerstraße zur Aschbachschule.(30.10.25)
Rückverlegung oder Neubau Bushaltestelle in Gersweiler stockt noch immer
Die CDU-Fraktion im Bezirksrat West zeigt sich überrascht über eine Antwort des Stadtplanungsamtes zum Sachstand der Rückverlegung der Schulbushaltestelle in der Krughütter Straße in Gersweiler. Das Planungsamt hatte Vorschläge gemacht, die es ermöglichen sollten, die Schulbushaltestelle wieder an den ursprünglichen Standort an den Sportplatz zu verlegen. In der schriftlichen Vorlage, die im Juni 2025 geschrieben wurde, wird über einen neuen Verkehrsspiegel, die Tempo 30-Zone, Straßenmarkierung und über Halteverbote berichtet, die die Situation verbessern sollen. Allerdings stehe die Bestätigung der Saarbahn GmbH noch aus. Die Stadtverwaltung stehe in engem Austausch mit der Saarbahn GmbH, damit die Maßnahmen realisiert werden können.
„Genau diese Antwort haben wir im Bezirksrat bereits im Januar erhalten, als im Rahmen des Nahverkehrsplanes ich diese Frage zur Haltestelle gestellt habe,“ so Volker Arnold. Schade, dass in dem vergangenen halben Jahr der enge Austausch offensichtlich nicht stattgefunden hat. „Ein sicherer Schulweg und damit das Wohl der Kinder stehe natürlich im Mittelpunkt unserer Arbeit“, so Arnold. Die CDU-Fraktion geht davon aus, dass sowohl Stadt, als auch die Saarbahn GmbH lösungsorientiert zusammenkommen werden. In der nächsten Bezirksratssitzung sollen Vertreter beider Seiten persönlich berichten.(02.09.25)
Stadt erstellt Spielplatzentwicklungskonzept
Mehrere Anträge zu Grünflächen im Bezirk veranlasste den Leiter des Amtes für Stadtgrün und Friedhöfe Michele Rossi persönlich im Bezirksrat Rede und Antwort zu stehen.
In einem Antrag der SPD-Fraktion wurde gefordert, zwei Spielplätze in Gersweiler attraktiv auszustatten.
Rossi erläuterte, dass für alle Spielplätze in der Stadt ein Konzept und daraus eine Arbeitsliste erstellt werden wird, welche Spielplätze wann und wie erneuert und instandgesetzt werden.
Für die CDU-Fraktion beantragte Volker Arnold daraufhin eine Erweiterung des Antrages auf alle Spielplätze im Bezirk. Zuletzt im Oktober 2021 lag dem Rat eine Prioritätenliste für den Grünbereich vor. Damals standen die Kinderspielplätze Burbacher Saarwiesen, Lessingstraße Altenkessel und Beethovenplatz Rockershausen auf den vorderen Plätzen.
Die Sozialdemokraten konnten sich nicht durchringen dafür zu sein, dass alle Spielplätze im Bezirk wieder so auszustatten sind, dass sei ein attraktives Angebot für die Kinder bieten. Durch ihre Enthaltung fand sich dennoch ein positives Votum.
Ein weiteres Thema war die Frage, den Spielplatz im Malhofen zu umzäunen. Bis in die Nacht hinein sollen dort Personen sich lautstark aufhalten. Der Prüfungsauftrag umfasst die Frage, ob der Spielplatz höher umzäunt und nur zu gewissen Öffnungszeiten mit einem Tor geschützt ist. Das Grünamt sieht einen solchen Schließdienst auch aus Haftungsgründen kritisch. Auch der Vorschlag, Schlüssel an Privatleute zu geben, um auf- und abzuschließen, wird nicht empfohlen so Rossi. Es bliebe nur die Möglichkeit, nach 22.00 Uhr auf die Ruhestörung hinzuweisen und Ordnungsamt oder Polizei zu rufen.
Ein weiterer Antrag befasst sich mit der insektenfreundlichen Begrünung von Grünstreifen. Hier stellte Amtsleiter Rossi die bisherigen Arbeiten vor und will diese Arbeit auch weiterentwickeln.(30.08.25)
Nahverkehrsplan im Bezirksrat West vorgestellt
Christof Kreis vom Stadtplanungsamt stellte im Bezirksrat West den neuen Nahverkehrsplan vor. Dieser Plan binde die Saarbahn mit ihrem Bahn- und Busangebot. Daher ist man strenger, Forderungen aufzunehmen, die aus der Beteiligung der Bürgerschaft und den Gremien aufgestellt wurden. Diese Forderungen werden jedoch als Prüfauftrag Netzoptimierung für den nächsten Plan abgearbeitet, so Kreis.
Für die CDU-Bezirksratsfraktion bemängelte Volker Arnold, dass wenig Änderungen aus der Beteiligung in den neuen Nahverkehrsplan aufgenommen wurde. So hatte die Fraktion konkret den Ringbus im Bezirk gefordert oder hilfsweise den Halbstundentakt der Linie 134. Dieser Bus verbindet die Orte Klarenthal, Gersweiler und Burbach miteinander, erschließt die Caritas-Klinik für einen großen Teil der Bevölkerung und verbindet auch mit der Saarbahnstrecke am Rastpfuhl.
Auch die Zusage, die Anregungen zu prüfen, bedeutet nicht, so Arnold, dass sie aufgenommen werden. Bereits im September 2013 hatte Christof Kreis eine Vorlage in den Bezirksrat eingebracht, in der die Forderungen geprüft wurden. Bis auf die Erschließung der Pfählerstraße in Gersweiler wurde wenig umgesetzt.
Zur Schulbushaltestelle an der Waldschule in Gersweiler gibt es verkehrliche Verbesserungsvorschläge seitens des Planungsamtes. Dennoch möchte die Saarbahn AG mit ihren Busfahrern weiterhin diese Schulbushaltestelle entlang des Sportplatzes nicht mehr anfahren.
Neue Informationssysteme an den Bushaltestellen werden zur Zeit getestet. An verschiedenen Haltestellen sind graue Tafeln mit Solarzellen installiert, sogenannte Papercast, die die Ankunftszeiten der Busse in Echtzeit anzeigen. Wenn die Probezeit gut verläuft, also auch kein Vandalismus an den elektronischen Geräten erfolgt, sollen diese stadtweit eingesetzt werden. Diese Geräte sind wesentlich günstiger, als die bisherigen elektronischen Infotafeln an den großen Bushaltestellen in der Stadt.
Pro Jahr sollen sieben bis acht Haltestellen barrierefrei ausgebaut werden, so Christof Kreis. Nach dem Nahverkehrsplan beginnen unmittelbar die Überlegungen zu einem Verkehrsentwicklungsplan. Dieser ist freier und beinhalte auch die Vorstellungen zur Bahnreaktivierung als S-Bahn-System und viele weitere Ideen, die perspektivisch erst in der Zukunft umgesetzt werden sollen – wenn Kapazität und Geld da ist.
Als Fazit bleibt für die CDU-Fraktion festzuhalten, dass der neue Nahverkehrsplan keine signifikanten Veränderungen beinhaltet. Wenn er das Busunternehmen bindet, muss er auch die Stadt daran binden, endlich die Erschließungslücken zu schließen. Schließlich stehen diese auch seit fast fünfzehn Jahren schon unbestreitbar fest.(17.01.25)
CDU-Fraktion Saarbrücken-West sieht Warenverkaufsautomaten kritisch
Derzeit werden in verschiedenen Teilen des Saarbrücker Westen immer mehr Automaten aufgestellt, die ein Angebot haben über Energydrinks, Süßigkeiten, Zahnstocher mit Geschmack, bis zu E Zigaretten.
Hier fordert die CDU-Fraktion die Stadtverwaltung auf zu überprüfen, ob die Automaten in dieser Dichte überhaupt aufgestellt werden dürfen und ob die Automaten altersgerecht von der Entnahme eingestellt sind.
„So kann zum Beispiel ein Grundschulkind im Alter ab sechs Jahren ein Energydrink kaufen, ebenso die Zahnstocher und scharfe Süßigkeiten mit sehr hohem Schärfegrad,“ so Thorsten Tesarsch, der für die CDU-Fraktion den Antrag vorstellte. „Gerade die Energydrinks machen uns hier große Sorgen, da hier durch den hohen Zucker und Koffeinanteil langfristig gesundheitliche Schäden entstehen können. Energydrinks haben keine Altersbeschränkung, was ein großes Problem darstellt über das wir sprechen müssen,“ so Tesarsch.
Das städtische Ordnungsamt hat reagiert. Allerdings beschränkte dieses sich nur auf „Sondernutzungen an öffentlichen Verkehrsflächen“. Davon gibt es im Bezirk West allerdings nur eine. Diese Automaten dort würden über alle über eine Vorrichtung zur Altersüberprüfung verfügen.
Thorsten Tesarsch kritisierte, dass der Großteil dieser Automaten auf Privatgrund stünden und damit nicht vom Ordnungsamt mit aufgeführt wurden. Er hat zwischenzeitlich eine Aufstellung der bekannten Örtlichkeiten an das Ordnungsamt übersandt mit der Bitte, diese auch auf die baurechtliche Zulässigkeit zu prüfen.
„Manche Standorte sind bewusst in der Nähe von Schulen gelegt worden, da dort Kinder sind, die dieses Angebot an ungesunden Waren kaufen,“ so Thorsten Tesarsch. „Wir müssen unsere Kinder schützen. Ein Automat ist immer anonymer, als im Supermarkt an der Kasse zu stehen und ein Energydrink oder Alkohol auf das Warenband zu legen.“(21.01.25)
Mehr Sauberkeit durch Aufklärung und neue App "Meldoo"
Mit dem Wunsch nach mehr Sauberkeit in den Ortsteilen hatte die CDU Bezirksratsfraktion einen Antrag gestellt, wie der Entsorgungsbetrieb ZKE diese verbessern kann. Von der Abteilungsleitung ZKE besuchte Jürgen Karrenbrock die letzte Bezirksratssitzung und berichtete über wilde Müllablagerungen im Bezirk und wie dieses besser bekämpft werden soll. Dabei wurden auch Zahlen vorgelegt, dass die Müllmengen, die von der Standplatzreinigung und der Umweltkolonne entsorgt werden, in den letzten drei Jahren eher rückläufig sind.
Damit ZKE diese Müllablagerungen schnell gemeldet werden können, wurde auf die App Meldoo hingewiesen. Mit dieser App, die bereits jetzt aufs Handy geladen werden kann, soll schnell mit Bild und exaktem Standort dies mitgeteilt werden. Die Nutzung dieser Möglichkeit wird demnächst auch von ZKE beworben. Die Aufklärungsquote von illegal abgelagertem Müll ist sehr gering und auch, so Jürgen Karrenbrock, mit mehr Personal auch nicht unbedingt zu erhöhen.
Vielmehr soll die Öffentlichkeitsarbeit verstärkt und das Bewusstsein geschärft werden, dass Müll z. B. in die Wertstoffhöfe gebracht wird. Wer ganze Bettgestelle ins Auto schafft und am Containerstandort ablädt, der kann auch zum Wertstoffhof fahren und dort legal und häufig kostenlos entsorgen, so der Umweltfachmann.
Bezirksbürgermeister Hans Jürgen Altes begrüßte diesen positiven Ansatz von ZKE. Er hält aber auch eine verstärkte Umweltstreife für notwendig. Beispiele sind wild abgeladene Wohnungseinrichtungen bei Wohnungswechseln oder abgestellter Müll an den Baumscheiben z.B. in der Hochstraße. Ergänzend spricht Hans Jürgen Altes sich auch für einen Stützpunkt des kommunalen Ordnungsdienstes in Burbach aus. „Allein die Präsenz vor Ort, die Möglichkeit eines schnellen Eingreifens und das Sichtbarwerden staatlicher Aufsicht werden die Strategie für saubere und sicherere Stadtteile verbessern,“ so Bezirksbürgermeister Altes.
Instandhaltungen bei städtischen Gebäuden
Knapp eine Million Euro will der städtische Gebäudemanagementbetrieb GMS in diesem Jahr im Bezirk West für Instandhaltungen aufwenden. Die Bauleiterin Steis stellte im Bezirksrat konkrete Maßnahmen vor. In der Grundschule Klarenthal sollen die Toiletten renoviert werden, in der Grundschule Gersweiler ist eine Betonsanierung geplant. Im Füllengarten sollen Pavillondächer an der Grundschule saniert werden. Ebenso wurden Maßnahmen u. a. an der Grundschule Weyersberg, der Kita Lindenhof und Grüneich sowie in der Turnhalle Rastbachtal, Bürgerhaus Burbach oder der Feuerwehr Burbach vorgestellt.
In der Mehrzweckhalle Gersweiler soll seit Jahren die Elektroinstallation neu gemacht werden. Da neue LED-Beleuchtung geplant ist, müsse dies in den Investitionsplan aufgenommen werden. Die Kostenermittlung dauere noch. Auch die WC-Anlage sei erneuerungsbedürftig. Im Rahmen kleinerer Brandschutzmaßnahmen soll der Eingangsbereich zusätzlich renoviert werden. Dies erfolge in naher Zukunft.
Für die CDU-Fraktion stellte Volker Arnold fest, dass viele der Maßnahmen über Jahre verzögert wurden. „Ungeplante Maßnahmen, wichtige Brandschutzauflagen oder auch die Special-Olympics fordern Bauaufwendungen. Da bleiben manchmal die älteren Gebäude etwas auf der langen Bank,“ so Arnold.
Aus dem Bezirksrat wurden konkret nach dem Sachstand zum Bürgerhaus Rockershausen nachgefragt. Auch plant Bezirksbürgermeister Hans Jürgen Altes wieder, Sitzung des Bezirksrates in den Ortsteilen durchzuführen. Hierzu müsse inzwischen sogar geprüft werden, ob die bisherigen Tagungsräume in den ehemaligen Rathäusern brandschutzrechtlich genutzt werden dürften.(17.01.25)
Bezirksrat beschließt Musicalnachmittag für Senioren in Saarbrücken-West
Wieder vier Karnevalsveranstaltungen und ein Musicalnachmittag im Oktober bietet der Bezirksrat Saarbrücken-West wieder für ältere Menschen in diesem Jahr an. Die Karten für die Kappensitzungen in Altenkessel, Burbach und Klarenthal sind bereits verschickt bzw. können beim Bezirksbürgermeister in Empfang genommen werden. Am 26. Oktober findet im Bürgerhaus Burbach ein Musicalnachmittag mit Eva Sandschneider, Bernd Russy und Band statt.
Diese Veranstaltungen werden durch Gelder finanziert, die der Regionalverband dem Bezirk zur Verfügung stellt.
Neben diesen Veranstaltungen hat der CDU-Fraktionsvorsitzende Volker Arnold gebeten zu prüfen, ob auch kleinere Veranstaltungen, z. B. in den Heimen, durchgeführt werden können. Diese Anregung will Bezirksbürgermeister Altes aufnehmen und in die weiteren Planungen einfließen lassen.(17.01.25)
